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Bambinis

(26.07.19) Bambinis starten...

Jeden Freitag ab 15:30 Uhr trainieren unsere neuen Bambinis, bis auf weiteres, in der Oberlinder Sporthalle und freuen sich über Zuwachs!






Spielbetrieb

(20.03.20) Spielausfälle in Südthüringen: Erste Verlängerung bis 19.4.2020




(19.03.20) Aufgrund des Corona-Virus und der Allgemeinverfügung des Landkreises Hildburghausen zum Verbot von Veranstaltungen auf dem Gebiet des Landkreises Hildburghausen wurde durch dem KFA Südthüringen folgende Entscheidung getroffen.

Bis einschließlich 20.04.2020 wird jeglicher Spielbetrieb im Männerbereich, Frauenbereich und im Nachwuchsbereich strikt untersagt.
Weitere Maßnahmen über dem 20.04.2020 werden zeitnah und rechtzeitig allen Vereinen mitgeteilt.
Hierbei steht die Gesundheit aller Spieler, Teamoffizielle, Schiedsrichter und Zuschauer im Vordergrund.


Manfred Brehm
Vors. Spielausschuss

Interview mit unserem Trainer Sebastian Wenke

(02.03.20) Doppelte Lust, doppelte Bürde

Seit Anfang Dezember 2019 leitet Sebastian Wenke die Geschicke des Kreisoberliga-Spitzenreiters SG 1951 Sonneberg in Funktion des Spielertrainers. Zuletzt konnten „seine" Fußballer neun Siege in Serie in Meisterschaftsspielen feiern und führen mit 31 Punkten die Tabelle an. Am morgigen Sonntag sollte das erste Punktspiel des Jahres beim Verfolger SV 07 Milz gleich ein wegweisendes Spiel sein, bei dem es um nichts Geringeres als um die Behauptung der Tabellenführung geht. Beide Mannschaften trennen derzeit nur drei Punkte. In Milz soll der 30-Jährige zum ersten Mal in der laufenden Saison nicht als Spieler auf dem Platz stehen, da er eine Gelbsperre absitzen muss. Erstmals wird er hier „nur" die Trainerposition bekleiden.

Freies Wort spricht mit Sebastian Wenke über die besonderen Herausforderungen und Aufgaben, mit denen er sich als Spielertrainer konfrontiert sieht.


Herr Wenke, die Doppelfunktion des Spielertrainers bringt ja einige Besonderheiten mit sich. Was veranlasste Sie dazu, im vergangenen Dezember diese Herausforderung anzunehmen?

Nach der Trennung von unserem alten Trainer Stephan Wild suchten Mannschaftsrat und Vereinsvorstand gemeinsam nach einer Lösung. Ich spiele bereits drei Jahre bei der SG 51 und habe auch schon öfters Trainingseinheiten geleitet. Für dieses Engagement bekam ich viel positives Feedback vom Mannschaftsrat und volle Rückendeckung von den Vorständen Michael Stegle und Toni Schmidt. Der Mannschaftsrat wollte, dass ich auch in der Funktion als Trainer dem Team als aktiver Spieler weiterhin erhalten bleibe. Ich wurde ja als Trainer jetzt nicht einfach ins kalte Wasser geworfen, sondern übernehme schon längere Zeit Verantwortung auch abseits des Feldes und bin Ansprechpartner für die Jungs. Aufgrund dieser tollen Voraussetzungen fiel mir die Entscheidung zugegebenermaßen leicht.

In der Mannschaft sind auch Spieler mit reichlich Erfahrung aus der Landesklasse, die teilweise älter sind als Sie. Wie geht man in dieser Situation als junger Trainer mit älteren, erfahrenen Spielern um?

Mit diesem Umstand gehe ich ganz gelassen um. In den letzten Jahren bin ich gewissermaßen zu einem Fixpunkt in der Mannschaft geworden. Es freut mich, dass auf meine Meinung bei verschiedenen Entscheidungen Wert gelegt wird – von jüngeren, aber auch von älteren Spielern. Es ist ein respektvolles Miteinander. Dieser feste Halt innerhalb der Mannschaft erleichtert die ganze Sache erheblich. Ich schätze das familiäre Denken sehr an diesem Verein.

So eine Spielertrainer-Rolle ist ja immer ein zweischneidiges Schwert. So könnte es zum Beispiel vorkommen, dass Sie sich einmal selbst einwechseln. Welches Fingerspitzengefühl bedarf es in dieser besonderen Position?

Diese Doppelfunktion innezuhaben, bedeutet nicht nur einen persönlichen Spagat für mich, sondern auch einen Spagat für das ganze Team. In den entscheidenden 90 Minuten auf dem Platz wechselt man die Rollen im Prinzip permanent und ist trotzdem immer beides zugleich. Daran muss man sich erst mal gewöhnen. Auch der Umgang mit Kritik ändert sich dadurch, dass ich zum einen ein Teil der Elf auf dem Feld und zum anderen der imaginäre Coach an der Seitenlinie bin. Das ist die größte Herausforderung für mich. In der kommenden Zeit wird sich zeigen, wie ich sie meistere.

Michael Stegle will als Mannschaftsleiter demnächst aufhören. Wie sieht die Arbeitsteilung momentan aus? Wie will man das in Zukunft gestalten, wenn Stegle kürzertritt?

Michael wird dem Verein immer treu bleiben und uns auch in Zukunft unterstützen. Allerdings wird er in den Hintergrund treten und seine großen Aufgabenbereiche abgeben. Die frei gewordenen Aufgaben werden sich auf mehrere Schultern des Vereinsvorstandes verteilen. Toni Schmidt wird wohl einen großen Teil der neuen Hauptverantwortung tragen.
Aber auch junge, engagierte Mitglieder wie Philipp Scheler sind bereit und gewillt, mehr Verantwortung zu übernehmen. Viele Herausforderungen wie beispielsweise Arbeitseinsätze werden derzeit von den Spielern der beiden Männermannschaften gestemmt. Ich bin zuversichtlich, dass das weiterhin so bleibt.

Im Nachwuchsbereich kocht ja jeder Verein meist sein eigenes Süppchen. Wie ist die Lage im eigenen Nachwuchsbereich? Arbeitet man bei der Gewinnung und Förderung von Talenten auch mit den Stadtrivalen zusammen?

Leider findet noch keine vereinsübergreifende Zusammenarbeit in Sachen Nachwuchs statt; das finde ich sehr schade. Ich bin ein Befürworter für eine grundlegende Überarbeitung des Konzepts für die Nachwuchsförderung im Landkreis. Ich sehe da noch viel Potenzial. Meiner Meinung nach sollte man mehr auf Kooperation und Zentralisierung setzen. Das wäre für die Förderung junger Talente am effektivsten. Auch in unserem Verein steht natürlich die maximale Förderung der Jugendlichen im Fokus. Diese und auch die nächste Saison werden Spielzeiten des Umbruchs sein. Altgediente Kräfte werden kürzer und junge Spieler werden an deren Stellen treten. Sie sind trainingsfleißig und lernwillig und machen den Etablierten Druck. Das ist für die Dynamik des Teams auch gut so. In den kommenden Jahren könnten sich sechs, sieben junge Spieler freiwerdende Stammplätze ergattern.

Sie haben vor Ihrer SG-51-Zeit auch in Steinach gespielt. Pflegen Sie dorthin noch fußballerische Beziehungen?

Ich besuche nach wie vor sehr gerne Fußballspiele meines ehemaligen Vereins und freue mich auch über deren Erfolge. Außerdem habe ich immer noch einen guten Draht zu den Verantwortlichen wie zum Beispiel zu Christian Häusler. Dank dieser Verbindungen konnten wir mit der SG 1951 auch einen Teil unserer Vorbereitung auf dem Kunstrasenplatz in Steinach absolvieren.


In der Mannschaft gibt es ja unterschiedliche Meinungen darüber, ob man im Falle der Meisterschaft auch das Aufstiegsrecht wahrnimmt. Wie ist Ihre persönliche Haltung und die Ihres Teams?

Mein Ziel als Trainer ist es, den maximalen sportlichen Erfolg mit dem Team zu erreichen. Das ist natürlich die Meisterschaft. Es gibt viele Spieler, die darauf brennen, wieder aufzusteigen. Andererseits kennen wir auch den letztjährigen Erfahrungswert einer richtig schwierigen Landesklasse-Saison. Demzufolge ist ein Teil der Mannschaft skeptisch, ob ein direkter Wiederaufstieg in diesen Zeiten des Umbruchs sinnvoll ist. Letztendlich müssen wir innerhalb der Mannschaft zusammen mit dem Vorstand Pro und Kontra abwägen und eine demokratische Entscheidung treffen. Im März müssen wir dem Fußballverband mitteilen, ob wir das Aufstiegsrecht im Falle der Meisterschaft wahrnehmen oder darauf verzichten wollen. Bis dahin müssen wir unsere Entscheidung getroffen haben. Unabhängig davon, wie diese ausfällt, werde ich voll hinter dieser Entscheidung meiner Mannschaft stehen.


Interview: Moritz Bauer


Quelle: Freies Wort, Lokalsport Sonneberg vom 29.2.2020

 

Fussball SG1951 Sonneberg

Billard SG1951 Sonneberg

Frauensport SG1951 Sonneberg

Seniorensport SG1951 Sonneberg

Tischtennis SG1951 Sonneberg

Kegeln SG1951 Sonneberg

Schach SG1951 Sonneberg

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